|
|
|
 |
 |
 |
 |
KRETA |
 |
|
|
|
|
|
|
|
„Perle im Mittelmeer“
... wird sie auch liebevoll genannt und ist nach Zypern die größte Insel des Mittelmeeres. Kreta liegt wie ein „kleiner Kontinent“ zwischen Europa, Asien und Afrika. Früher hielt man Kreta für den Mittelpunkt der gesamten Welt. Geöffnet den Einflüssen aus Osten und Westen, entwickelte es eine ganz eigene Kultur, und obwohl seit jeher mit dem Griechischen Mutterland verwandt, schreibt die Insel doch ihre eigene Geschichte...
Der kretische Dichter Nikos Kazantzákis schrieb über Kreta: “Auf Kreta gibt es eine Art Flamme – man könnte es „Seele“ nennen – die mächtiger ist als Leben und Tod. Es gibt Stolz, Eigensinn, Hochachtung und mit alledem zusammen etwas Unaussprechliches, Unwägbares, etwas, das dich froh macht, ein Mensch zu sein und dich doch gleichzeitig erschüttert.“
Was ist so faszinierend an dieser Insel im Mittelmeer? Wo Menschen leben, die tituliert wurden als „faule Bäuche, Lügner (Paulus) oder böse Tiere“ und "freie unbeugbare Menschen". Es ist etwas Faszinierendes an dieser Insel, etwas ganz besonderes, an diesem Land und seinen Leuten... Es liegt im Licht und in der salzigen Luft und in den Augen der Menschen hier. Man kann Kreta nicht "erklären", nur erfühlen und erleben.
Diese Sehnsucht und Flucht dahin (zurück). Zu diesem Ort, wo man meint, wirklich zu leben. Wo niemand gierig deine Lebenszeit aufsaugt und Freiräume beschneidet. Wo das Leben ohne Hektik ist und die Insel dir immer wieder Kraft gibt...
Diese Sehnsucht hat auch mich erwischt und wird mich nicht mehr loslassen. Wie beim ersten Mal habe ich immer wieder das Gefühl endlich „anzukommen“ – zu Hause zu sein.
Es ist wohl etwas dran an dem Spruch: „Man sollte Kreta nie zu früh im Leben besuchen, es könnte sein, man sieht nichts anderes mehr von der Welt.“
|
|
|
|
|
Kreta, das ist eine ursprüngliche Gebirgslandschaft, umgeben von glitzerndem blauen Meer und einem schwer zu beschreibenden unglaublichem Licht. Landschaftlich geprägt ist die Insel durch ihre vier Gebirge. Dies sind im Westen die Lefká Óri (die weißen Berge) mit dem höchsten Berg Pachnes ( 2.452 m). An die Lefká Óri schließt sich das Ida-Gebirge an (2.456 m), weiter östlich das Dikti-Gebirge. Im äußersten Osten der Insel schließt das Thriptí die Gebirgskette ab.
Als größte griechische Insel misst Kreta 260 Kilometer vom Osten bis in den Westen. Ihre Breite zwischen dem Ägäischen und dem Libyschen Meer schwankt zwischen 13 km und ca. 60 km. Wenn Sie vom Flughafen in Iráklion in Richtung Südosten fahren wollen, werden Sie die schmalste Stelle, an der die Insel 13 km breit ist, kennen lernen. Die Straße ist gut ausgebaut, und die Fahrt bis in die südlichste Stadt Ierápetra dauert etwa 1 ½ Stunden.
Im Norden der Insel fallen die massiven Gebirge sanft zum Meer hin ab. Dort bestimmen schmale Sandstrände, an denen teilweise das Meer über hundert Meter ganz flach abfällt das Bild. Wen wundert's, dass in den Küstenebenen im Norden der Insel recht schnell die großen und lebhaften Touristenzentren entstanden. Die 3 großen Städte Kretas, Iráklion, Réthymnon und Haniá liegen ebenfalls an dieser Küste. Ein ganz anderes Bild bietet sich an der Südküste... Im Südwesten münden die rauen Felsen der massiven Gebirge in hohen verwitterten Klippen ins Meer. An dieser Steilküste finden sich vereinzelte Dörfer und kleine fast märchenhaft anmutende einsame Buchten. Eine Straße hinunter gibt es auch heute noch nur selten, zu Fuß oder auf Schotterpisten oder auch schon mal per Boot sucht sich hier der Besucher seinen Weg.
Im Südwesten findet sich auch die längste Schlucht Europas - die Samaria-Schlucht. Diese steht wohl auf fast jedem Programm von Kreta-Besuchern. An ihrem Ende winkt dem erschöpften Wanderer frisches kristallklares Wasser und inzwischen ein reichhaltiges kulinarisches Angebot, bevor er per Boot den Weg zurück in die "Zivilisation" findet.
Im Südosten der Insel läuft das Gebirge nicht ganz so steil ins Meer hinab. Hier gibt es einen teils recht breiten Küstenstreifen, auf dem sich die Küstenstraße ihren Weg entlang des Libyschen Meeres bahnt. Unmittelbar an ihr liegen die größeren Ortschaften entlang der Küste. Kleinere Dörfer und abgelegenere Badebuchten sind auf mehr oder weniger gut ausgebauten, kleineren Straßen zu erreichen. Nur eine größere Stadt ist hier zu finden: Ierápetra.
|
|
|
Druckbare Version
|
|