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KLIMA |
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Das fast tropische Klima bestimmt die Jahreszeiten auf Kreta.
Diese teilen sich in eine heiße Trockenzeit von Juni bis September und eine etwas kühlere Regenzeit in den Wintermonaten. Die Jahreszeiten Frühling und Herbst sind nicht wirklich ausgeprägt. In den Monaten März bis Mai ist der Sommer oft schon zu spüren, es können aber auch noch kühlere, windige Tage und Nächte auftreten. Teilweise regnet es auch noch heftig. Das Meer hat noch nicht die "Badewasser"-Temperaturen der Sommermonate, doch an sonnigen Tagen lädt es die Mutigen schon zum Schwimmen ein. Eine wunderbare Reisezeit für Wanderer und auch den eher kulturell Interessierten. Die Museen und Ausgrabungsstätten sind noch nicht so überfüllt wie in der Hauptsaison. Die Natur präsentiert sich in den schönsten Farben und es herrschen angenehme Temperaturen zum Wandern in den Bergen und am Meer.
Ab Ende Mai ist Regen die absolute Ausnahme. Die Durchschnittstemperaturen liegen bei 25 Grad. Am Morgen begrüßt Sie ein blauer Himmel und strahlender Sonnenschein. In den Monaten Juli und August sind 30 Grad und mehr die Regel, im Süden wird es noch wärmer. Die sommerliche Hitze auf der Insel ist aber gut zu ertragen, weil die Luftfeuchtigkeit sehr niedrig ist.
Im September ist es immer noch heiß, da aber in den meisten Ländern die Ferien enden, wird es nun auf Kreta wieder ruhiger. Das Meer ist noch angenehm warm und es beginnt die Erntezeit für Oliven und auch die Weinlese. Auch im Oktober macht Urlaub auf Kreta immer noch Spaß. An der Nordküste kann es aufgrund von Wind und ersten Regenfällen schon recht kühl werden, im Süden lockt das Meer auch weiterhin zum baden und sonnenbaden - allerdings ist es am Morgen und abends teils recht frisch. Ohne Pullover können Sie dann kaum noch am Abend in den Tavernen sitzen. Ende Oktober starten die letzten Charterflüge und auf Kreta kehrt die winterliche Ruhe ein. Da der Süden viele "Überwinterer" anlockt, wird es aber nicht wirklich "langweilig". Die Sommertavernen schließen zwar, aber die Winterrestaurants und Bars öffnen nun ihre Türen.
Im Süden wird es auch im Winter kaum kälter als 10 Grad. Außer natürlich in den Bergen. Dort fällt auch Schnee, der oft bis ins Frühjahr hinein die Gipfel bedeckt.
Die Winde auf der Insel...
...sollen hier natürlich nicht verschwiegen werden, denn sie gehören einfach zur Insel. Im Sommer weht an der Nordküste der Meltèmi und sorgt hier für angenehme Kühlung. Ebenfalls aus dem Norden kommt der Vòrias. Er hält meist bis zu 3 Tagen an und weht sehr heftig. Während er an der Nordküste direkt vom Meer pfeift, kommt er im Süden der Insel die Berghänge herab und erreicht dort oft Sturmstärke. Dies kann an Sand- und Kieselstränden durchaus unangenehm werden. Oft sind die Strände an diesen Tagen menschenleer, da der Wind sowohl die Kiesel und den Sand aufwirbelt, als auch die Schwimmer wirklich aufs Meer treiben kann... Zudem ist es ziemlich sinnlos, bei solch starkem Wind einen Sonnenschirm mit an den Strand zu nehmen - er würde nur kaputt gehen oder sich schlicht in die Lüfte verabschieden... (allerdings wartet im nächsten Supermarket bereits erschwinglicher Ersatz für ca. 5 EUR). Da die Sonne dennoch unbeirrt vom Himmel brennt, kann dies für empfindliche Menschen mit einem heftigen Sonnenbrand enden. Vertreiben Sie sich diese Tage lieber mit einem Stadtbummel oder einem Ausflug in Kretas reiche kulturelle Vergangenheit. Oder fahren Sie einfach ein Stück an der Küste entlang..., die Winde sind oftmals extrem örtlich begrenzt, so dass an der übernächsten Badebucht schon nichts mehr davon zu merken ist!
An der Südküste weht außerdem noch der Siròko (Schirokko), auch oft Livàs genannt, da er von Libyen herüberweht. Es ist ein heißer Wind, der im Süden anlandig weht, aber ebenfalls auch Sturmstärken erreichen kann. Er bringt Sand aus der Sahara übers Meer, der schon mal alles mit einem roten Staub überzieht.
Nichtsdestoweniger: Lässt man sich auf Land und Leute ein wenig ein, so wird man ihn – wieder nach Haus zurückgekehrt – vermissen. Den kretischen Wind. Und dabei über unsere eigenen leisen Lüftchen still lächeln.
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